Obwohl ich nie in einer Bank oder Versicherung arbeiten wollte, bin ich doch im Bankwesen gelandet. Wahrscheinlich, weil ich an einem Faschingsdienstag begonnen habe und mich der Filialleiter und sein Stellvertreter im Asterix- und Obelix-Kostüm so sehr beeindruckt haben. So wurden daraus 30 Jahre. Trotz spannender Momente hatte ich immer das Gefühl, nicht am richtigen Ort zu sein. Ich wollte etwas anderes machen – wusste jedoch lange Zeit nicht, was.
Als die Belastung größer wurde und ich mich immer schwerer abgrenzen konnte, landete ich 2008 im Burnout. Das war der Wendepunkt in meinem Leben. Ich begann mein Leben von Grund auf zu ändern und habe berufsbegleitend mit der Ausbildung zur Kunsttherapeutin, zwei Jahre später parallel dazu mit der Ausbildung zur Psychotherapeutin begonnen. Weitere Ausbildungen folgten.